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Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft
RAMADA Cup 6³   2009/2010

Das Finale in Halle/Saale

Abschlussabend

Mit Pauken und Trompeten

…gehört so eine Siegerehrung angekündigt! Die DSAM endet in jedem Jahr irgendwie immer schöner. Dabei achten wir natürlich darauf, dass die Deutschen Amateurmeister nicht nur in einem feierlichen Rahmen geehrt werden, sondern zugleich über die üblichen Fotos hinaus die Möglichkeit haben, ihren Sieg zumindest auf der Bühne mit ein paar Worten zu feiern - zwischen zwei leckeren Gängen des Buffets und ganz gleich, ob man Vierter in der E-Gruppe oder Sieger in der A-Gruppe wurde. Weiterhin integrieren wir seit nunmehr drei Jahren die Sieger der Deutschen Pokalmeisterschaften. In diesem Jahr schafften das Michael Strache und als Doublegewinner der OSC Baden-Baden!

Es gibt aber noch mehr zu feiern! Das Referat für Breitenschach vergibt einen Ehrenpreis. Und wo könnte Ralf Schreiber den besser vergeben, als zum Finale der Deutschen Amateurmeisterschaft - DER mustergültigen breitenschachlichen Veranstaltung. In diesem Jahr wurde Manfred Kalmutzki geehrt. Der Dresdner gilt als Vater der Familienmeisterschaften sowie als Initiator der Dresdner und der sächsischen Seniorenmeisterschaften. Er ist außerdem Wegbereiter für die Landesmeisterschaften der Behinderten. Wolfgang Uhlmann hat einmal gesagt, wenn er die Dresdner Schachlegende ist, gilt das für ihn als Schachspieler, für den Schachorganisator könnte man das Gleiche von Manfred Kalmutzki sagen. Ausgezeichnet wurde Manfred Kalmutzki schon oft und zu Recht. Er trägt alle Ehrennadeln (jeweils Bronze bis Gold) des BSG Lok Dresden, des Schachverbandes der DDR, des DTSB, die Goldenen Ehrennadel des Schachverbandes Sachsens und letztendlich die höchste Auszeichnung der Stadt Dresden: Die Ehrenurkunde der Oberbürgermeisterin…

Eine Laudatio von Dr. Dirk Jordan

Einen haben wir noch:

45 Vereine beteiligten sich an der Breitenschach-Aktion "Verein des Jahres", mit der Vereine motiviert werden sollen, öffentlich aktiv zu werden und Mitglieder zu gewinnen. Für die aktivsten Vereine winken attraktive Preise. Weitere Preise werden unter den Nichtpreisträgern verlost. Die Vereine, die an der am 31. März beendeten Aktion teilgenommen haben, warben 241 neue Mitglieder, vergaben 392 Schach-Diplome und lancierten 241 Presseberichte.

Pokal für den Verein des Jahres
Christian Zickelbein

Mit sagenhaften 11.070 Punkten siegte der mitgliederstärkste Verein Deutschlands, der Hamburger SK. Mit 9.600 Punkten belegten die Schachzwerge Magdeburg souverän Platz 2. Der nahezu reine Kinderverein hat nur 54 Mitglieder, wobei von den 48 aktiv gemeldeten Mitgliedern kein einziges eine DWZ hat. Kein Wunder: der Verein wurde erst am 2. Mai 2009 gegründet - und pro Neumitglied gab es 100 Wertungspunkte! Platz 3 ging mit 6.975 Punkten an den bayerischen Allersberger SC 2000.

Den Preis nahm stellvertretend Christian Zickelbein entgegen. Zwar korrigierte er den Referenten für Breitenschach gleich mehrmals in einigen Details, freute sich aber schließlich doch sehr über die erstmals vergebene Auszeichnung.

Gegessen wurde schließlich auch noch. Und zwar lecker. Gekrönt wird die Feier inzwischen schon irgendwie traditionell mit der hauseigenen Eisbombe. Auf ein neues in der Saison 2010/2011, der zehnten Spielzeit der Deutschen Amateurmeisterschaft mit einigen Neuerungen. Lassen Sie sich überraschen ab Oktober 2010 mit dem Start in Bad Soden (15.10.2010)

Buffet
Buffet
Buffet
Essen
Essen
Essen
Eis
Eis
Eis

…und hier die Deutschen Amateurmeister 2010:

(v.l. Pitschka, Hauernherm, Baumgarten, Hecht, Hauf, Kleinsteuber)
(v.l. Pitschka, Hauernherm, Baumgarten, Hecht, Hauf, Kleinsteuber)
  Gruppe A: Claus Pitschka (SC Garching 1980 e.V.)
Gruppe B: Stefan Hauernherm (SC Braunschweig Gliesmarode v. 1869 e.V.)
Gruppe C: Thomas Baumgarten   (SV Lok Leipzig-Mitte)
Gruppe D:   Carsten Hecht (Schachklub Blauer Springer Paderborn)
Gruppe E: Nicolai Hauf (SK Leutershausen)
Gruppe F: Erik Kleinsteuber (SV Schmalkalden 04)

Klaus J. Lais

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