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Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft
RAMADA-TREFF Cup 5³   2005/2006

Ausgewählte Highlights

Die Zusammenarbeit und Unterstützung durch die RAMADA-TREFF Hotel Gruppe

Sales Managerin Biedermann

"Nicht nur schön, sondern auch kurz und zutreffend" so die Rede von Frau Biedermann (Sales Managerin). Sie begrüßte alle Teilnehmer im Namen der RAMADA-TREFF Gruppe beim ersten Qualifikationsturnier in Magdeburg und wünschte Ihnen viel Erfolg sowie einen angenehmen Aufenthalt.

Das vom RAMADA Hotel angebotene reichhaltige und preiswerte Angebot muss den Geschmack der Schachspieler voll getroffen haben, denn während der Mittagszeit kam es immer wieder zu Warteschlangen. Ob Schnitzel mit Salat, ein Paar Wiener oder der schon berühmte Schachtrunk finden reißend Absatz.

Aalen - ein Wintermärchen

Über Nacht hat der Winter Einzug in Aalen gehalten. Mit reichlich Sturmgetöse ist jede Menge Schnee gefallen und die Landschaft weihnachtlich in eine weiße Decke gehüllt. Jetzt passt die Stimmung so richtig, wenn man von den Limes-Thermen am Berg hinunter ins Tal schaut.

Wintermärchen

Da kann man es sich gemütlich machen im Hotel in der Saunalandschaft, im Schwimmbad oder einfach … am Schachbrett. Nach einer - allerdings überhaupt nicht zutreffenden - Definition hört man ja oft, Schach sei ein Spiel für ältere Herren an langen Winterabenden (vorzugsweise am Kamin mit einem Glas Rotwein oder Punsch).

Es geht hier bei unserem Qualifikationsturnier zur Deutschen Amateurmeisterschaft aber schon ganz anders zur Sache. Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt.

Après-Schach in der Kaminbar ist erst am Abend angesagt. Aber manche können es auch dann noch nicht lassen.

Erfolg ist die Summe …
… von Begabung, Leistung und Zufall

Der Stadtkämmerer Herr Steiger überbrachte in seinem Grußwort nicht nur die guten Wünsche des Oberbürgermeisters, sondern setzte die Tradition des Vorjahres fort, indem er wieder einen Scheck an den örtlichen Verein SV Unterkochen überreichte.

Hanno Dürr, Präsident des Schachbundes Württemberg, begrüßte als Vertreter der "Schachprominenz" (wie die örtliche Presse in einem Vorbericht titelte) herzlich und wandelte dabei einen bekannten Werbeslogan etwas ab: Erfolg ist die Summe von Begabung, Leistung und Zufall. Dabei ist es sicher kein Zufall, dass wir hier in diesem hervorragenden Hotel spielen und auch bei der anerkannt guten Organisation wird nichts dem Zufall überlassen.

Malwettbewerb gibt Anregungen

Wie in jedem Vorturnier schmückt auch diesmal wieder eine Plakatausstellung das Foyer unseres RAMADA-TREFF Hotels. Natürlich ist ansonsten zu dieser Jahreszeit der prächtige Weihnachtsbaum im Foyer eine Attraktion.

Die Schachspieler haben diesmal als Besonderheit eine Tafel mit Kinderzeichungen ausgestellt, die aus den Einsendungen zum großen Malwettbewerb stammen, der zur Schach-Olympia-Bewerbung das Thema "So spielen wir Schach!" behandelt.

Bilder vom Malwettbewerb

Fachkundig betrachten auch unsere jungen Mitspieler die teilweise prämierten Einsendungen und frage sich insgeheim, ob sie das nicht mindestens genauso gut gekonnt hätten, wenn sie doch man bloß rechtzeitig mitgemacht hätten.

Nur schade, dass der Einsendeschluss längst vorbei ist.

Vielleicht könnte man das Versäumte ja doch noch irgendwie nachholen? Wie wäre es, wenn es nun einen eigenen RAMADA-TREFF Cup-Malwettbewerb geben würde, zu dem die jugendlichen Mitspieler bis zum Ende der Vorturnierserie noch ihre Arbeiten einreichen könnten?

Sarah Adonyi hat sich von den Bildern jedenfalls sofort inspirieren lassen und schon mal von sich aus angefangen, etwas zum Thema Schach zu produzieren und hat es in Ermangelung eines Wettbewerbs einfach den Damen und Herren aus dem Org-Team geschenkt.

Mal sehen, was die Verantwortlichen zu so einer Idee eines eigenen Malwettbewerbs sagen würden. Vielleicht könnte es ja sogar als Preis eine "Rudi-RAMADA-Figur" für das schönste Kunstwerk geben? Auf jeden Fall sollen sich schon einige an der Rezeption nach Zeichenblättern erkundigt haben …

Teilnehmerrekord in Hamburg

Ein voll gefüllter Saal zur Eröffnung

Den absoluter Rekord gab es für die Hamburger Vorrunde, was den Vizepräsidenten des Deutschen Schachbunds Siegfried Wölk, der auch gleichzeitig helfender Organisator des örtlichen Vereins Bille SC ist, veranlasste, stündlich nervös nach dem aktuellen Stand der Teilnehmerzahlen zu fragen. Schafft sein Hamburg den Rekord und verweist damit Halle aus der zweiten Serie mit 391 Teilnehmern auf den zweiten Platz?

Bevor dieses Rätsel gelöst werden konnte, durften die Ehrengäste ran und die gespannt wartenden Spieler begrüßen. 419 Teilnehmer!

Schachflohmarkt im RAMADA-TREFF

Direkt vor dem großen Turniersaal, dem "Garten­saal" des Hotels, hat sich ein Flohmarkt breit gemacht. Tische mit Körben voller Bücher stehen dort auf der Fläche verteilt herum und warten auf Neugierige. Um sie herum springt Robert Ullrich, damit ihm kein Interessent entgeht. Denn Robert Ullrich gehört der Schachversand Ullrich aus Zeil am Main, der unterdessen auch um einen Schachverlag erweitert wurde. Heiß begehrt sind die Schachstände bei den Amateuren, denn die fünf Runden RAMADA-TREFF Cup 5³ zeigen doch so manche Lücke auf, die man nun hofft schließen zu können.

Teddy hilf!

Sven Titgemeyer und sein Teddy

Sven Titgemeyer vom Stollberger SV ist noch neun Jahre alt (im Juli wird er zehn). Er traut sich trotzdem und spielt mit jugendlicher Unbekümmertheit bei der Deutschen Amateurmeisterschaft mit. In der E-Gruppe. Da trifft man auf erfahrene Turnierhaasen, und andere gewichtige Persönlichkeiten. Will man sich dem ganz alleine stellen? Schafft Sven das? Vielleicht war er sich selbst nicht sicher. Als Helfer in der Not hat er sich daher seinen Teddy mitgebracht, der nun an der Seite seines Herren sitzt und ihm zur Seite steht. Etwas struppelig, etwas zerzaust, aber irgendwie auch lebenserfahren sitzt er da und studiert die Stellung. Er scheint weit gereist zu sein, denn auf seinem Pulli prangen die Stars and Stripes des freien Amerikas. Da muss doch eigentlich der Sieg sicher sein - oder?

Halleluja

Er spielt bei der SG Grün-Weiß Dresden, ist der heißeste Fan des RAMADA-TREFF Cups 5³, ein leidenschaftlicher Photograph und spielt morgen seine 100. Partie der Deutschen Amateurmeisterschaft. Und seit der heutigen vierten Runde hat er ein Schachbuch mehr. Ob es ihm hilft? Egal. Er hat es sich verdient, da er heute seinen 49. Geburtstag feiert. Herzlichen Glückwunsch von uns allen. Und eine schöne 100. Partie morgen!

Interessante Ideen, schöne Züge und viel Erfolg

wünschte der Ex-Weltmeister Anatoli Karpow den Teilnehmern der fünf Finalgruppen zur Eröffnung des Finales der Deutschen Amateurmeisterschaft.

Wie kommt ein Ex-Weltmeister, der seinen Wohnsitz in Moskau hat, zum RAMADA-TREFF Cup 5³? Vielleicht weil er unterdessen auch eher den Status eines guten Amateurs hat? Oder weil gar der Gewinn des DSB durch das Turnier so hoch ist, dass man überlegte, wie man denn diesen Überschuss los werden kann?

Anatoli Karpow

Klingt alles glaubhaft, die Wahrheit ist jedoch wie so oft ganz wo anders zu finden.

Die Deutsche Amateurmeisterschaft ist zu Gast in Hockenheim auf Einladung des SV Hockenheim, der sein 75-jähriges Vereinsjubiläum feiert und als Höhepunkt der Festwoche diese Deutschen Meisterschaften - immerhin fünf an der Zahl - ausrichtet. Und eben im Badischen Schachverband und im SV Hockenheim ist Anatoli Karpow seit vielen Jahren Ehrenmitglied. Es ist sozusagen auch sein Vereinsjubiläum und er hat einfach seine Gäste persönlich begrüßt.

Das Festbankett in Hockenheim

Fotos und ein Link zu einem ausführlichen Bericht.

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